[Rezension] When it's real

Freitag, 27. Oktober 2017



Sind Rockstars Geschichten nicht schon langweilig?






Oakly Ford ist ein berühmter Musiker und wohl eine Mischung aus den angesagtesten Teenie Idolen. Jedenfalls ist er der Celebrity Hottie Crush schlechthin. Allerdings hat er seit drei Jahren kein neues Album mehr heraus gebracht und die einzige PR die er gemacht hat, waren Skandale. Sein Team, bestehend aus Assistenten, Bodyguards und Presse Leuten will ihm einen neuen Ruf aufbauen und organisiert daher eine Fake Freundin. Eine unschuldige und süße Liebesgeschichte soll sein Image aufpolieren.

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Vaughn Bennett soll dafür die Richtige sein. Angeheuert durch ihre große Schwester Paisley, die in dem Record Label als Assistentin arbeitet, soll Vaughn die Rolle als Freundin übernehmen. Diese willigt nur wegen des Geldes ein. Denn ihre Eltern sind vor ein paar Jahren gestorben und sie will für ihre Zwillingsbrüder die schulische Zukunft mit dem Geld sichern und natürlich auch Paisley damit entlasten.

Das erste Treffen zwischen Oak und Vaughn verläuft schon mal nicht besonders gut. Oak wundert sich weshalb seine neue Fake Freundin nicht vor Begeisterung dahin schmelzt und Vaughn findet Oak einfach nur arrogant. Zudem hat Vaughn auch noch einen richtigen Freund, der sich nicht gerade über ihren neuen Job freut.

Rockstar Geschichten kennt man nun schon zur Genüge. Braucht man da wirklich noch die von Oak und Vaughn? Dann auch noch von dem Autoren Duo Erin Watt, die ja kurzzeitig einen regelrechten Shitstorm dank Paper Princess ausgesetzt waren. Mag sein, dass ihre Paper Reihe grenzwertig war. Aber jeder verdient eine zweite Chance und bei "When it's real" haben die beiden gezeigt, dass sie auch anders können.

Oakley ist das Paradebeispiel für einen verzogenen, arroganten Musiker. Aber schon bevor Vaughn ins Spiel kam, fing er an alles zu überdenken. Seinen Lifestyle, das Partyleben und die Schnorrer um ihn herum machen ihn nicht glücklich. Die Autoren haben hier ganz gut gezeigt, wie schnell so ein prominentes Leben hässlich werden kann, vor allem mit den falschen Leuten um sich. Er erkennt auch schnell, dass er mehr für Vaughn empfindet und es gibt kein Liebeshickhack, kein Betrügen, kein irgendwas. Alles baut sich langsam auf, authentisch und beide sind absolut liebenswert. Ich habe sowas von mitgefühlt mit den beiden.

Vaughn ist sarkastisch, witzig und ein Familienmensch. Sie schert sich wenig um die neueste Mode und auch sonst sind ihr die Rich Kids egal. Sie ist sicher eher der einfachere Charakter, aber nur weil sie noch nicht weiß, was sie in der Zukunft machen will. Durch den frühen Tod ihrer Eltern hat sie mehr funktioniert als gelebt. Dennoch verliebt sie sich nicht sofort in Oakley, auch wenn eine gewisse Anziehungskraft da ist. Die Story lebt zwar von den beiden Protas aber auch im Hintergrund spielt sich vieles ab.

Mich hat die Geschichte positiv überrascht. Ich bin wirklich von einer typischen, Musiker trifft Naivchen und es wird ein ewig langes hin und her Geplänkel, Story ausgegangen. Ja, da hab ich den Autoren unrecht getan. Da find ich es sogar schade, dass es nur ein Stand Alone ist.


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