[Rezension] The loneliest girl in the universe

Mittwoch, 18. Oktober 2017



In einem Raumschiff unterwegs zu einer neuen Heimat.




Commander Romy Silvers ist auf einer NASA Mission unterwegs zu einem neuen Planeten. Erde II soll als neuer Lebensraum bewohnbar gemacht werden und somit die Zukunft der Menschheit gesichert sein. Romy Silvers wäre wahrscheinlich eine ganz gewöhnliche Astronautin, wäre nicht der Umstand, dass sie erst siebzehn und völlig alleine ist. Ihre Eltern, ebenfalls Astronauten, starben während der Mission und seitdem ist Romy auf sich allein gestellt. Doch als ein neues Raumschiff hinterher geschickt wird und dessen Commander ein Junge in ihrem Alter ist, scheint sie neue Hoffnung zu haben.

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Romy hat einen taffen Tagesplan, an den sie sich auch hält. Als erster Mensch geboren auf einer Raumstation, war es nicht immer einfach für sie. Aber einer der Vorteile war, dass sie von Kleinkind an alles gelernt hat. In kurzen Sequenzen bekommt man immer wieder Andeutungen, was mit den Eltern und der restlichen Crew passiert ist. Völlig aufgelöst wird das Rätsel allerdings erst gegen Ende. Davor ist es wirklich nur eine Schilderung ihres Alltags.

Die Kommunikation gestaltet sich schwierig. Sie hat bei der NASA eine Betreuerin, die ihr jeden Tag eine eMail schreibt, allerdings bekommt Romy das in einem Jahresabstand zu lesen. In der Zwischenzeit verbringt sie ihre Freizeit mit Fan Fictions, Filme schauen und Musik hören. Jedoch kann das mitunter schon langweilig werden, wenn man zwei Jahre auf eine neue Folge warten muss. Als sich die Neuigkeiten überschlagen und Romy erfährt, dass ein zweites Raumschiff unterwegs ist und nur ein paar Monate zeitlich entfernt ist, hat sie wieder Hoffnung. Dann ist sie nicht mehr alleine und hat Hilfe bei der Besiedlung der zweiten Heimat. Der neue Commander J nimmt Kontakt zu ihr auf und beide unterhalten sich per Mail und lernen sich so kennen. Romy scheint sich schnell zu verlieben, was kein Wunder ist, denn J scheint sehr sympathisch zu sein. Allerdings ist da noch das Rätsel um die Crew, den komischen Geräuschen die sie nur Nachts hört und der Krieg, der auf der Erde kein Ende nimmt.

Auf den ersten Blick scheint das Buch eine Art Marsianer für Jugendliche zu sein. Will ich auch gar nicht abstreiten, weil das auch einer meiner Kaufgründe waren. Ich hatte Lust eine Weltraumgeschichte aus der Sicht eines Teenagers aus der Zukunft zu lesen und genau diese Story habe ich auch geliefert bekommen. Romy ist ein starkes Mädchen, welches selbst noch nicht weiß wie viel Geduld, Kraft und Willensstärke es braucht, um alleine durchs Weltall zu schippern. Der Autorin ist ein wirklich guter Charakter mit ihr gelungen. Den Schreibstil würde ich allerdings als normal bezeichnen, nicht aufregend, nicht eloquent aber flüssig.

Wer also hier von einer ultra spannenden Science Fiction Geschichte ausgeht, dem muss ich enttäuschen. Spannend wird es hier erst die letzten dreißig Seiten. Dennoch empfand ich das Buch nicht als langatmig. Ich mochte es sogar sehr! Wer also eine Vorliebe hat für Beschreibungen, dem Alltag auf einem Raumschiff und auf eMail Verläufe in einem Roman steht - dann ist das Buch was für euch. Ansonsten hab ich euch hiermit gewarnt. Auch sind die Begriffe und Details sehr leicht formuliert gewesen. Ich würde es als Jugendbuch / Genre Science Fiction für Beginner einstufen.


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