[Rezension] A court of wings and ruin

Sonntag, 18. Juni 2017


Der Finale Band!









Feyre has returned to the Spring Court, determined to gather information on Tamlin's manoeuvrings and the invading king threatening to bring Prythian to its knees. But to do so she must play a deadly game of deceit – and one slip may spell doom not only for Feyre, but for her world as well.

As war bears down upon them all, Feyre must decide who to trust amongst the dazzling and lethal High Lords – and hunt for allies in unexpected places.




Nach dem fiesen Ende vom zweiten Teil, ist Feyre nun wieder zurück im Spring Court. Tamlin, der sich alle Mühe gibt sie nicht (mehr) einzuengen und Lucien, der jeden ihrer Schritte beobachtet. Feyre ist nur aus einem Grund zurück - um Informationen zu sammeln. Sobald sie diese hat, will sie sofort zu Rhys und ihren Freunden zurück. 

Als Jurian mitsamt Anhang aus Hybern bei ihnen eintrifft, muss Feyre sich beherrschen und die Rolle als Tamlins Gefährtin aufrecht erhalten. Jedoch dauert es nicht lange, bis die Besucher ihr wahres Gesicht zeigen und Feyre muss flüchten.




Feyre wieder in ihrer alten Umgebung zu sehen, war merkwürdig. Auch wenn ich den Part mit dem spionieren, aushorchen und raffinierten Manipulationen mochte. Was ich jedoch überhaupt nicht mochte: Ianthe. Keine große Überraschung, aber besonders in diesem Band hat mich die Alte dermaßen aufgeregt. Aber Karma sucht jeden heim. 

Über 700 Seiten und trotz vieler Plottwists, Überraschungen und emotionaler Szenen, war es doch recht langatmig. Der Anfang verlief aufregend, danach wurde es sehr zäh. Da bin ich doch besseres von der Autorin gewohnt. Wo war da der Biss? Da hätte man einige Seiten überspringen können und hätte dennoch nichts verpasst. Leider waren auch einige Szenen dabei, eine ganz besonders, auf die man hätte getrost verzichten können. Mitten auf einem Kriegsfeld ein Schäferstündchen, ja nennt mich altmodisch, aber das muss echt nicht sein. Ein großes N to the ope. Ein bisschen genervt war ich ebenfalls von all den Mates die sich hier finden, das mindert das Besondere daran leider. 

Auch habe ich einige Rezensionen gelesen, in denen sich über die sexuelle Orientierung ausgelassen wurde. Zum Teil bin ich ebenfalls der Meinung, dass ein, gewissermaßen gezwungenes, Outing auf den letzten Seiten, keine Notwendigkeit gewesen ist. Da ja noch Spin offs folgen, hätte man die Geschichte dieser Person in den folgenden Bänden erzählen können. Ansonsten fand ich es super, wenn nebenbei der Tratsch des Tages erwähnt wurde. High Faes sind halt auch nur "Menschen". Irgendwann wird man über Homosexualität hoffentlich keinen solchen Aufriss mehr machen müssen - weil es normal ist. Liebe ist Liebe ist Liebe. 

Zum Glück hat Frau Maas dann doch noch zu ihrer alten Stärke zurück gefunden. Das letzte Drittel war wieder gewohnt genial. Besonders all die Charaktere, die man noch kennen lernt, überraschen einem immer wieder. Ach, es bieten sich hier wirklich so viele tolle neue Geschichten für die Spin Offs an! Auch wenn ich ein wenig enttäuscht war vom finalen Band, bleibe ich dennoch an der Serie dran. Besonders mit dem zweiten Band, a court of mist and fury, hat sich die Autorin für lange Zeit meine Treue zu ihren Werken gesichert. 


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