[Rezension] Die Dunkelmagierin

Mittwoch, 26. April 2017



Intrigen, Machtspielchen, Verschwörungen und mehr...





Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen. Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt, dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …


"Die Dunkelmagierin" hatte ich schon circa zwei Monate vor Erscheinen auf dem Bildschirm. Die Inhaltsangabe klang sehr verlockend und versprach eine spannende Geschichte.

Leider hat mich die Geschichte dann doch nicht so fesseln können wie erhofft. Ich habe relativ lange für diesen Band gebraucht, habe öfters pausiert und dadurch natürlich auch die Leselust ein wenig verloren. Die Geschichte ist sehr langatmig und obwohl es ab und zu spannende Lichtblicke gab, plätscherte der Hauptteil eher nur so dahin.

Abwechselnd wird die Story von Feja, Dregin und Orchon erzählt. Der Schreibstil des Autors ist gut und ausgereift, der Weltenbau scheint auf den ersten Blick auch recht komplex aber die Charaktere blieben blass. Besonders Feja, die als Protagonistin ja doch herausstechen sollte, wirkt naiv und im Laufe der Handlung hat sich das nur semi-mäßig verändert. 

Dennoch wollte ich das Buch dann ab einem gewissen Punkt flott zu Ende lesen, das letzte Drittel hatte einen spannenden Schub und machte Spaß zu verfolgen. Die Idee zu einer Magie Schule ist nicht neu, aber mir gefiel die Beschreibung und Umsetzung des Ordens und den Plan dahinter. Abgesehen davon, geht es hier auch mehr um Intrigen, Verschwörungen und Politik Spielchen. 

Typisch (High) Fantasy ist man erstmal völlig überfordert mit all den Orten, Namen, Riten und Traditionen. Gut finde ich auch, dass das Buch in sich abgeschlossen ist. Also kein Cliffhanger, obwohl sicherlich mehrere Bände geplant sind. Ob ich diese auch lesen werde, ist fraglich. Auch wenn ich den Auftakt gefühlsmäßig gut fand, überwiegen doch die kritischen Aspekte.




INFO: Hier könnt ihr "Die Dunkelmagierin" bestellen. 
Auch als eBook erhältlich.







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