Donnerstag, 16. März 2017

[Rezension] To the Stars: Wenn du die Sterne berührst


Wieder eines dieser New Adult Bücher, das einem zwiespältige Gefühle verschafft..







Harlow kann nicht glauben, dass der drei Jahre ältere Knox sein Versprechen hält, auf sie zu warten, bis sie endlich zusammen sein können. Schließlich ist sie es, die den Pakt bricht: Als Knox sie an ihrem achtzehnten Geburtstag anruft, hat sie ihr Herz einem anderen geschenkt. Aber sie merkt schnell, dass sie eine katastrophale Wahl getroffen und sich an den Falschen gebunden hat. Wird Knox ihr je verzeihen können - oder ist es bereits zu spät?

Mal wieder eines dieser New Adult Bücher, denen man unentschlossen gegenüber steht. Ist es schnell ausgelesen? Ja. Ist es unterhaltsam? Auch hierfür ein Ja. Aber dennoch bleibt ein gewisser Nachgeschmack haften. Das mag grossteils an dem Thema liegen, denn rational kann und will man das nicht bewerten.

Harlow trifft Knox zum ersten Mal bei einem Konzert und Knox fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Liebe auf den ersten Blick und alles könnte wunderbar sein, doch Harlow ist zu diesem Zeitpunkt noch minderjährig und Knox steht kurz vor seinem 18. Geburtstag. Knox beschließt Harlow der beste Freund der Welt zu sein und auf sie zu warten. Sie telefonieren und sehen sich fast täglich, aber nie kommt es zu mehr. Die Jahre vergehen und Harlow geht weit weg aufs College, dort lernt sie jemand anderen kennen und erteilt Knox eine Abfuhr.

Ein paar Jahre später. 
Mittlerweile sind beide erwachsen und haben keinen Kontakt mehr zueinander, wie der Zufall so spielt, treffen sie sich wieder und Knox ist entsetzt. Harlow ist abgemagert, unscheinbar und kaum wieder zu erkennen. Irgendetwas stimmt nicht mit ihr..

Unterdessen bekommt man als Leser natürlich schon längst mit, unter welchem Problem Harlow leidet. Ihre Entscheidung damals war die falsche, ihr Mann ist ein Choleriker und Schläger. Da er als gut situierter Mann gewisse Verbindungen hat, kann sich Harlow niemals von ihm trennen, da er auch damit droht ihre Familie umzubringen. Soviel dazu, da ich natürlich nicht spoilern möchte.

In Rückblenden wird das Leben der jungen Harlow erzählt, als sie noch frei und glücklich war und Knox an ihrer Seite hatte. Doch etwas ist schief gelaufen damals und sie bereut ihre Entscheidung zutiefst. Dass alles sehr schnell von statten geht mag niemanden überraschen. Dass man nicht versteht, weshalb sie keine andere Lösung findet als sich ihrem Schicksal zu ergeben, dürfte einem auch als erstes in den Sinn kommen. Direkt gefolgt von der Frage, weshalb das denn keiner mitbekommen hat, abgesehen von Knox dem es gleich beim ersten Treffen auffiel.

Lässt man diesen Aspekt außer Acht, ist die Geschichte rund um Low und Knox unterhaltsam und auch sehr süß. Beide mit ihren kleinen Macken und gemeinsamen Ritualen - fand ich zucker. Leider aber nichts, was lange in Erinnerung bleibt. Das Ende war mir dann aber doch zu dramatisch, wie ein mittelmäßiger amerikanischer Aktion Film. 




INFO: Hier könnt ihr to the stars bestellen.


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