[Rezension] Lady Midnight

Dienstag, 7. Februar 2017



Lady Midnight wird nicht jedem gefallen. Besonders Neulinge im Schattenjäger Reich...





Niemals wird sie den Tag vergessen, an dem ihre Eltern starben. Die 17-jährige Emma Carstairs war noch ein Kind, als sie damals ermordet wurden, und es herrschte Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, die Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute nicht, dass ihre Eltern Opfer dieses dunklen Krieges wurden, sondern dass sie aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und Emma hat Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Eine mysteriöse Mordserie sorgt für große Unruhe in der Unterwelt. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen, ähnliche Zeichen wie sie auch auf den Körpern von Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie dafür ihren engsten Vertrauten und Seelenverwandten Julian Blackthorn in große Gefahr bringt. -via Klappentext




Für diese Rezension habe ich sehr lange gebraucht. Nicht, weil das Buch schlecht ist, sondern weil es mir einfach schwer fiel eine aussagekräftige Besprechung zu schildern. Ich habe die Chroniken der Unterwelt und Schattenjäger angelesen, soll heißen, ich habe noch von der ersten Reihe 3 Bände vor mir und von der zweiten zwei. Die Frage die mich also schon vorm Lesestart beschäftigte, ob es Spoiler geben würde. Ja - definitiv!

Falls ihr also genau wie ich, nur einen Bruchteil der anderen Reihen von Cassandra Clare gelesen habt und dennoch mit Lady Midnight starten wollt, lasst es lieber sein. Wer aber die Bücher von der Autorin nicht kennt, dem empfehle ich mit Chronik der Unterwelt zu beginnen. Lady Midnight ist kein guter Start für potenzielle Clare Fans.

Lady Midnight wird nicht jedem gefallen. Besonders Neulinge werden es mit diesem Werk schwer haben. Begriffe aus dem Schattenjäger Universum werden verkürzt erklärt, allerdings noch lange nicht alle. Wenngleich die Autorin ausführliche Beschreibungen liebt, was man unschwer erkennen kann. Als Leser der ersten Stunde hat man es hier gewiss leichter. 

Für Emma fällt mir als erstes das Adjektiv anstrengend ein. Sie ist zwar 17, aber aufgrund ihrer Handlungen und Denkweise würde ich sie weit jünger schätzen. Natürlich ist es verständlich, dass sie den Mord ihrer Eltern aufklären möchte. Diese Chance bekommt sie auch, als sich immer mehr ähnliche Mordfälle in Los Angeles häufen. Dabei bringt sie nicht nur sich selber in Gefahr sondern auch ihren Parabatai Julian.

Ein 800 Seiten Wälzer der mich nicht immer in seinen Bann ziehen konnte. Stellenweise hat sich die Geschichte endlos in die Länge gezogen, da half auch Cassandra Clares guter Schreibstil nicht viel. Ich habe auch relativ lange gebraucht um das Buch zu beenden. 

Schön fand ich es auch, dass die Lieblingscharaktere aus der Unterwelt Reihe immer wieder erwähnt wurden. Was natürlich Sinn macht, denn wer die Serie auf Netflix schaut, wird unweigerlich ein Magnus (Malec) Groupie. Aber ich fange jetzt lieber nicht an, über die Serie zu reden. Nur so viel, diese muss man unabhängig von den Bücher betrachten.

Trotz meiner Kritik hat mir die Geschichte im Großen und Ganzen gefallen, so gut, dass ich auch den zweiten Band lesen werde. Allerdings hoffe ich, dass sich die Protagonisten, insbesondere Emma, weiterentwickeln werden. Ansonsten schmälert es den Lesespass gewaltig. 




INFO: Hier könnt ihr Lady Midnight bestellen. Auch als eBook & Audiobook erhältlich.

Alle Infos zur Reihe Die dunklen Mächte gibt es HIER.








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