[Rezension] Projekt SUB-Abbau: Engelsnacht

Donnerstag, 19. Januar 2017



Lucinda Price ist 17 und den ersten Tag auf dem Internat, als sie ihn sieht: Daniel Grigori, den unglaublich attraktiven, aber auch unglaublich distanzierten Jungen, von dem sie sicher ist, dass sie ihn schon einmal gesehen hat. Doch Daniel behauptet, sie nicht zu kennen – er scheint sie sogar zu hassen und weicht ihr aus, wo immer er kann. Doch immer wenn Luce etwas Schlimmes widerfährt, sobald die gefährlichen Schatten sie wieder umtanzen, die sie seit ihrer Kindheit umgeben, ist er zur Stelle. Mehrfach rettet er ihr Leben. Allmählich kommen die beiden sich näher, und da erst erfährt Luce, welches Geheimnis sie beide umgibt: Daniel ist ein gefallener Engel, dazu verdammt, für immer auf der Erde umherzuwandern. Luce aber ist dazu verdammt, alle 17 Jahre wiedergeboren zu werden, sich jedes Mal aufs Neue unsterblich in Daniel zu verlieben – und den Tod zu finden, sobald sie und Daniel sich näherkommen. -via Klappentext


Die Inhaltsangabe erzählt leider den kompletten Inhalt. Den mehr ist da nicht. Die 17jährige Luce und der deutlich ältere (weil unsterblich) Daniel verbindet eine schicksalhafte Liebe. Luce findet Daniel in all ihren Leben wieder, allerdings kann sie sich nie an ihn erinnern. Nur Daniel kann nie vergessen, wie oft er seine wahre Liebe schon sterben hat sehen. Er versucht, erfolglos, ihr immer aus dem Weg zu gehen aber das Schicksal eben..

Dieses Buch ist an Kitsch und Klischee kaum zu überbieten. Hier dachte sich die Autorin, wenn schon - denn schon und ging alle typischen Merkmale eines Jugendbuches durch. Instant Love? Check. Junge stösst Mädchen von sich um geheimnisvoll zu wirken und weil er sie ja schützen will? Dreifach Check. Die Freundinnen sind entweder verrückt oder sehr neugierig oder beides? Check Check. Die Eltern sind überfordert. Check. Keine Handlung benötigt, ist ja ein Jugendbuch. Check. Dreiecksbeziehung? Check.

Die Liste könnt ich noch ewig weiter fortführen, aber den Grundgedanken kennt ihr ja jetzt. Ist das Buch also schlecht? Jein. Der Schreibstil ist angenehm und liest sich flüssig, das war hier auch der Vorteil.

Für jede Stimmung gibt es das passende Buch. Für diese Engelsreihe sollte man also gute Laune mitbringen und ganz viel Bock auf Schul-Teenie-Engel-Liebefürewig-Drama haben. Oh und viel Geduld, denn die Prota kann ab und zu sehr naiv sein..



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