[Rezension] A court of mist and fury

Mittwoch, 4. Januar 2017


Band 1 sollte gelesen worden sein - ansonsten Spoiler Gefahr. 



Feyre hat das unmögliche wahr gemacht, sie hat den High Lords ihre Macht zurückgegeben, die Elfen befreit und damit ihre Liebe zu Tamlin öffentlich gemacht. Doch für einen hohen Preis, ihren Tod, nur durch die Gabe jedes einzelnen High Lords wurde sie als Fae wiedergeboren.

Doch die Zeit unter dem Berg hat nicht nur Feyre gebrochen, auch Tamlin leidet darunter. Doch anstatt sich gegenseitig zu helfen, wählt Tamlin den leichteren Weg und unterdrückt Feyre und hält sie klein. Bis zu dem Tag ihrer Hochzeit, an dem sie sich wünscht irgendjemand solle sie von den Festlichkeiten weg holen. Kein geringer als Rhysand erhöhrt ihren Wunsch und fordert den Schwur ein. Jedes Monat eine Woche lang soll Feyre bei ihm sein - und Tamlin kann nichts dagegen machen.

Was sich bislang noch wie eine übliche Geschichte anhört, wird beim lesen sehr überrascht werden. Solche Wendungen wie Sarah J Maas sie kreiert, haben mich oft zum staunen gebracht. Selten fiebere ich dermaßen mit einer Geschichte mit und lebe quasi mit den Charakteren auf den Seiten.

Die Charakterentwicklung ist erstaunlich. Authentisch und absolut aus dem Leben gegriffen. Feyre ist anfangs kaum wieder zu erkennen. Sie hat unter dem Berg ihre Persönlichkeit verloren, mit dem Erwachen als Fae ist sie überfordert und auch Tamlin wird ihr von Tag zu Tag fremder. Sie hinterfragt ihr Leben, ihre Gefühle und ihre Loyalität. Als Rhysand seine Schuld einfordert, ist sie zunächst widerspenstig und misstrauisch. Doch als etwas unwiderrufliches passiert, lernt sie Rhys und seine Freunde kennen. Rhys ist auch derjenige, der sie vor den Kopf stosst und ihr ihren Wert wieder zeigt.

Rhys ist einer der vielschichtigsten Charaktere die mir je untergekommen sind. Er ist nicht einfach zu durchschauen, er ist gerissen, sexy und teuflisch. Doch das ist nur eine seiner Facetten. Hinter der Maske des High Lords of the Night Court steckt ein feministischer, direkter, einfühlsamer und träumender Mensch. Feyre und Rhys sind das perfekt unperfekteste Paar in der ganzen Buchwelt.

Auch die Nebencharaktere glänzen in aller Pracht. Amren, Mor, Az und Cassien sind interessante Persönlichkeiten und jeder hätte sein eigenes Buch verdient.

Meine Begeisterung in Worte zu fassen ist unmöglich. So viele Emotionen die ich während dem lesen und nach beenden des Buches hatte, sind unglaublich.

Genauso müssen Geschichten sein. Solchen Effekt sollte ein Buch nach beenden auslösen.
Gedanklich bin ich immer noch bei Feyre und Rhys und sehe den Hof der Träume vor mir. Das schaffen nur ganz wenige Autoren. Chapeau!










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