[Rezension] Worte für die Ewigkeit

Montag, 5. Dezember 2016



Meine Begeisterung in Worte auszudrücken fällt mir hier ganz schwer. Die Autorin hat mit ihrer Geschichte um Nate und Emily eine emotionale Tiefe erreicht, die mich erstaunt hat. Die verwobene Handlung durch Vergangenheit und Zukunft hat ebenfalls einen großen Beitrag zu der atmosphärischen Stimmung getan. Aber nicht die wahre Liebe und das finden des Seelenverwandten alleine ist ausschlaggebend für 'Worte für die Ewigkeit'. Sondern großteils das Setting.

Das späte 18. Jahrhundert in Montana. Eisenbahnen werden gebaut, Strecken vermessen, in den Kampf gezogen, Indianer verteidigen ihr Hab und Gut und dazwischen lebt die Hoffnung. Nate der Wilde, der abgelegen in einer alten Hütte lebt, ein Mann zwischen zwei Welten. Indianer oder doch Pionier? Emily die Sture, die eigentlich schon jemand anderen versprochen wurde und Zuhause Klavier spielen lernt und Broschüren auswendig liest, wie man sich als Frau zu benehmen hat. Ein Unfall der beide zusammen führt, aber sie womöglich nicht retten wird. Das Leben ist nicht immer fair und Nate und Emily bekommen das deutlich zu spüren.

Gegenwart. Hope ist 16 und fährt mit ihrer feministischen Mutter nach Montana. Hope kann sich nicht gegen ihre Mutter durchsetzen und unterdrückt ihre eigenen Wünsche und Gefühle. Caleb, ein Junge der auf der Ranch seiner Familie arbeitet und durch den Druck einer verfeindeten Nachbarschaft, hatte er es nicht immer leicht. Beide fühlen sich zueinander hingezogen, beide erleben in dem Tagebuch von Emily ihr eigenes kleines Abenteuer.

Zwei Geschichten, die unweigerlich zusammen gehören, in einem Buch. Hope liest aus dem Tagebuch von Emily und ich muss sagen, dass mir die Geschichte mit Nate und Emily auch besser gefallen hat als dies bei Hope und Caleb der Fall war. Die Stimmung des späten 18. Jahrhundert hat die Autorin perfekt eingefangen, besonders ihre Erzählweise um die Indianervölker fand ich interessant. Allen voran Rose, eine Mischung aus Pocahontas und Wonder Women, eine echte Vorreiterin ihres Volkes.

Actiongeladen ist das Buch zwar nicht, dafür strotzt es an Emotionen. Es ist schon lange her, dass ich so begeistert war von einer Geschichte. Zu keiner Zeit wirkt es aber überladen noch kitschig. Einfach nur authentisch.







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