[ComicRezension] Doctor Who Der wilde Planet

Donnerstag, 19. Mai 2016

Doctor Who - Der zwölfte Doctor: Der wilde Planet 


Softcover: 132 Seiten
Verlag: Panini Autoren: Robbie Morrison
Zeichner: Dave Taylor
Storys: Doctor Who 12.1
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Noch unter dem Einfluss seiner jüngsten Regeneration stehend und mit einem neuen Kopf, voller Fragen, schnappt sich der DoctorClara Oswald und es geht auf die Reise zu einer seltsamen, weit entfernten Welt. Clara hatte sich eigentlich auf einen normalen Abend und den Versuch eines Dates eingestellt, stattdessen findet sie sich plötzlich inmitten einer exotischen Landschaft mit wilden Lebewesen wieder – und das in ihrem besten Ausgehkleid. Und sie weiß nicht einmal, wonach der Doctor hier sucht, oder was da eben versucht, sie zu töten!


Der zwölfte Doctor, gespielt von Peter Capaldi, brachte den oldschool Flair zurück und frischen Wind in die Serie hinein. Er ist reifer, sein Humor ist subtiler und seine Sprüche auf den Punkt. Er fürchtet sich auch nicht davor sich selbst zu kritisieren und bringt auch den einen oder anderen Witz auf seine Kosten hervor. Stichwort Augenbrauen. Ich mag ihn absolut und da wir Whovians momentan so lange auf die nächste Staffel warten müssen, kommen die Comics gerade zur richtigen Zeit heraus. 

Mit "Wilder Planet" feiert also der zwölfte Doctor seinen Einstand - der mehr als gelungen ist. Wir befinden uns in der vorletzten Staffel, Clara ist mit Danny Pink zusammen und der Doctor gefühlsmäßig ein wenig düsterer. Was man auch an seinen bissigen Kommentaren merkt. 

Eigentlich wollte Clara Ski fahren lernen doch die Tardis landet mitten in einem exotischen Dschungel inklusive eigenartiger Bewohner und merkwürdigen Details. Letztere fallen natürlich sofort dem Doctor ins Auge. Irgendetwas stimmt hier nicht und beide sind schon mitten im Geschehen. 


Die zweite Geschichte dreht sich um die Göttin Kali. Der Doctor bekommt von einem älteren Mann einen Anruf aus dem Jahre 2023 und wird um Hilfe gebeten. Der Doctor zögert keine Sekunde und gemeinsam mit Clara versucht er die Situation zu entschärfen. Unterdessen bekommt man einen Einblick in die Vergangenheit und weiß somit welche Reinkarnation des Timelords dem Mann früher geholfen hat. Ich sag nur Jellybeans. Die Verbindung zum vierten Doctor fand ich gelungen und hat mir ein Lächeln entlockt. 

Die erste Geschichte war noch nett und ruhig doch die zweite ist genau auf den Punkt. Doctorlike geht es zur Sache und auch Clara ist in ihrem Element. Sehr authentisch gelingt es auch im Comic ihre rebellische Ader einzufangen, sie liefert sich Wortgefechte mit dem Doctor und schafft es auch ohne ihn sich in Gefahr zu bringen. Der Charakter des zwölften Doctors wurde auch gut getroffen, er glänzt durch seine liebenswürdig schrullige Art. Wie schon erwähnt, ein wenig düsterer als die Reinkarnationen davor aber ich hatte das Gefühl, dass sich dies in der aktuellen Staffel geändert hat. Ich bin also gespannt ob das auch im nächsten Band des zwölften Doctors übernommen wird. 

Ich sag es immer wieder und auch diesmal kann ich nicht anders - für Whovians ein klares Muss. Wer mit dem zwölften Doctor erst noch richtig warm werden möchte, sollte diese Ausgabe nicht verpassen. Die Abenteuer zu verfolgen hat Spaß gemacht und hat das lange Warten auf die nächste Staffel ein wenig vertröstet. 5/5 Rawr's















An dieser Stelle möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst. 

1 Kommentar:

  1. Ich hänge noch etwas hinter her und schaue mir grade auf amazon Prime erstmal den zehnten Doktor an, aber die Comics hab ich schon mal ins Auge gefasst :)

    LG Piglet ♥

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