[Rezension] Black Rabbit Hall

Mittwoch, 13. April 2016

Black Rabbit Hall
von Eve Chase






Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Verlag: BlanvaletISBN: 978-3-7645-0560-8
Preis: 19,99 (D) 20,50 (A)
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auch als eBook & audiobook erhältlich








Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt. 

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ...


Ich bin ja eine ganze Weile um "Black Rabbit Hall" herum geschlichen. Da es normalerweise nicht mein bevorzugtes Genre ist, ich aber doch schon das ein oder andere Buch in diese Richtung gelesen habe, war ich dann doch zu neugierig darauf. Ich mag grundsätzlich Geschichten die durch verschiedene Zeitebenen erzählt werden und die Rezensionen die ich bis dahin gelesen habe, klangen alle ermutigend. Noch ein Lob zur Gestaltung des Buches - es sieht wirklich super aus und ist ein echter Blickfang.



Black Rabbit Hall - so wird der Sommersitz in Cornwell von der Familie Alton genannt. Mit ihren vier Kindern macht die Familie regelmäßig Urlaub auf dem idyllischen Anwesen. Dieser Handlungsstrang wird von der 14-jährigem Tochter Amber erzählt. Es scheint als wäre die Zeit dort jedes Mal stehen geblieben, eine perfekte Kulisse für ein harmonisches Zusammenleben. Doch das Glück währt nicht lange und nichts ist mehr wie es war.

In der Gegenwart erlebt Lorna gerade eine glückliche Zeit, sie sucht nach der passenden Location für ihre Hochzeit mit ihrem Verlobten Jon. Die beiden werden schließlich auf den Landsitz aufmerksam und besonders Lorna spürt dieses seltsame Gefühl, dass hinter den Gemäuern mehr stecken könnte als auf dem ersten Blick ersichtlich ist. Sie will dieses Geheimnis unbedingt erforschen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr detailreich. Sie beschreibt sehr gerne und ausführlich und das kann sich schon mal ordentlich in die Länge ziehen. Ich hatte aber nur stellenweise das Gefühl, dass sie jetzt doch lieber auf den Punkt kommen sollte. Da dieses beschreibungswütige nicht jedermanns Sache ist, wird es hier wahrscheinlich die meisten Abzüge geben. Ich mochte es.

Durch die zwei Zeitebenen bekommt man logischerweise einen ganz anderen Zugang zu der Geschichte. Denn während man Lorna und Jon bei ihrer Planung zum schönsten Tag im Leben zusehen kann, muss man der Familie Alton zusehen, wie sie ihr Unglück überstehen müssen. Amber ist hier wirklich sympathisch, sie versucht trotz ihrer jungen Jahren die Familie zusammen zu halten. Leider anders wie ihr Vater, der doch nicht immer sah, was mit seinen Kindern los ist, bzw wie es ihnen wirklich geht. Die Charaktere empfand ich als authentisch, ich konnte zwar nicht immer die Handlungen nachvollziehen, besonders Lorna war mir hie und da zu sensibel, aber das hat mich nicht sonderlich gestört.

Kurzum: "Black Rabbit Hall" ist ein atmosphärischer Roman der aber erst nach einiger Zeit an Spannung gewinnt. Die Autorin hat viel Wert darauf gelegt, die Emotionen der Charaktere zu transportieren und das ist ihr auch gelungen. Hier darf man nicht mit Action und Schlag auf Schlag Überraschungen rechnen, dieser Roman lebt von leisen Tönen.
4/5 Rawr's














An dieser Stelle möchte ich mich für das Rezensionsexemplar bedanken.
Dies hat meine Meinung in keinster Weise beeinflusst.






1 Kommentar:

  1. Heii Sarah

    Habe gerade deinen Blog entdeckt :D
    Leider konnte mich Black Rabbit Hall ganz und gar nicht überzeugen, die Spannung war so gut wie gar nicht vorhanden und zuletzt fand ich den Verlauf sehr vorhersehbar. Dazu kam noch, dass ich mit der Protagonistin Amber nicht wirklich zurecht kam.

    Wie ich sehe liest du auch auf englisch, dass ist echt super. Bin immer so erfreut wenn ich deutsche Blogger entdecken die auch über engliche Bücher Rezensieren :D Uninvited fand ich auch nicht schlecht, habe es jedoch auf deutsch gelesen. Habe erst gester Throne of Glass auf englisch beendet und geliebt. Bleibe gleich einmal als Leserin hier, um weitere Posts von dir nicht zu verpassen ;D

    Liebste Grüsse
    Denise
    http://bibliomanie2.blogspot.com/

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