[Rezension] Die Brücke der Gezeiten 4

Montag, 16. November 2015

Die Brücke der Gezeiten - Die Waffen der Wahrheit
von David Hair







Broschierte Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-7341-6058-5
Preis: 15, 00 (D) 15, 50 (A)
Reihe: 4/6
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Hier wird gerade der vierte Band besprochen - sorry Sweeties, Spoiler! :)



Der gescheiterte Magier Alaron gelangt zusammen mit dem Zigeunermädchen Cym auf den fremden Kontinent Antiopia. Dort erwarten sie grausame Feinde: Inquisitoren und Seelentrinker zwingen die Freunde in einen erbarmungslosen Kampf um das mächtigste Artefakt der Welt, das über die Zukunft beider Kontinente entscheiden wird. Doch niemand weiß, welcher Seite das rätselhafte Artefakt zum Sieg verhelfen wird – oder ob es die verfeindeten Kontinente, die die Brücke der Gezeiten verbindet, endgültig verwüsten wird …


Ich bin nun beim vierten Band angekommen, nachdem ich fast non stop die vorherigen Bände gelesen habe, und ich muss sagen - ich kann die Wartezeit bis zum fünften Teil nicht leiden! "Die Waffen der Wahrheit" war, wie nicht anders zu erwarten, mal wieder ein kleines Highlight. Eine spannende und gut konstruierte Geschichte, ein epischer Kampf gespickt mit Intrigen, Verrat, Politikspielchen und Macht. Aber auch eine Geschichte um Freundschaften, Loyalität, unerwartete Allianzen und überraschende Wendungen. 

Schon im vorigen Band hat sich die Mondbrücke gesenkt und die beiden Kontinente vereint. Der Kampf hat begonnen und beide Seiten schenken sich nichts. Ramon erlebt das alles hautnah, sieht seine Chance aber gekommen und bedient sich des Schmuggelhandels. Man merkt dass die Handlungen nun brutaler werden, Kämpfe werden unzensiert geschildert und auch die Ausdrücke werden rauer. Wer aber Game of Thrones kennt, ist weitaus schlimmeres gewohnt. Mein Lieblingscharakter Alaron ist weiterhin auf der Suche nach Cym, diese ist mit einem mächtigen Artefakt verschwunden und nur ein Volk könnte Alaron hierbei helfen. Einstweilen trainiert Elena Kazim an einem abgeschiedenen Ort, während seine Ex Verlobte Ramita in großer Gefahr schwebt. 

Wo in den ersten Bänden noch vieles zu sehr an Reales erinnerte, ist dieser Band nun mehr Fantasy und die Vielzahl an Magier, Wesen, Wandler und Begabten nimmt zu. Wie auch schon in den vorigen Teilen wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven erzählt, dadurch dass man daher immer an anderen Schauplätzen teilnimmt, ist die Spannung natürlich groß. Wie ich finde, wurde es nie richtig langatmig, die Mischung stimmte einfach. Die Charaktere sind allesamt gut gezeichnet, jeder mit seinen Ecken und Kanten und das macht authentische Protagonisten aus. Noch immer sind viele Namen und Orte dabei, die man sich einfach nicht merken kann aber dafür gibt es ja wie immer das Glossar am Ende. 

Mal wieder 5/5 Rawr's und wer High Fantasy mag, der darf sich diese komplexe Saga nicht entgehen lassen.











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