[Rezension] Das Erbe der Krieger

Sonntag, 12. Juli 2015

Das Erbe der Krieger
von Cinda Williams Chima








Taschenbuch Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442269709
Preis: 9,99 (D) 10,30 (A)
Reihe: 1/3
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Der 16-jährige Jack führt ein normales Leben. Bis er vergisst, seine tägliche Medizin zu nehmen. Plötzlich ist er stärker als je zuvor – und tötet aus Wut beinahe einen Mitschüler. Erst danach erfährt Jack die Wahrheit über sich: Er ist ein Weirlind, Mitglied einer Gesellschaft von magisch Begabten, die von zwei miteinander verfeindeten Häusern angeführt wird. Ihre jeweilige Macht wird durch ein magisches Turnier bestimmt, bei dem jedes Haus einen Krieger erwählt, der bis zum Tod kämpft. Und Jack ist einer der letzten Krieger – zu einer Zeit, da beide Häuser nach einem Spieler suchen …


Wie schon viele andere vor mir, muss auch ich die Covergestaltung loben. Es ist perfekt getroffen und passt auch wirklich zum Inhalt des Buches. Es zeigt die zwei Seiten des Protagonisten, sein normales Leben und sein Leben als Krieger. 

Durch den Klappentext dachte ich anfangs, dass Jack in ein neues Land gezogen wird, dem ist aber nicht so. Die Handlung spielt sich komplett in unserer Welt ab, dadurch dass Jack vergisst seine Medikamente einzunehmen passieren schlag auf schlag Veränderungen in seinem Leben. 

Jack ist ein Krieger und Krieger sind selten für die magische Gesellschaft. Zwei mächtige, verfeindete Gilden kämpfen seit Jahrhunderten um die Vorherrschaft, doch der Krieg wird ausschließlich in Arenen ausgefochten, in dem für die jeweilige Gilde ein Krieger gesandt wird. Jack soll dieser Kämpfer werden und beide Gilden versuchen ihn nun auf ihre Seite zu ziehen. Doch Jack ist dem ganzen natürlich nicht gewachsen, noch eben ein ganz normaler Schüler soll er plötzlich für fremde Menschen in einer Arena kämpfen. Da bekommt er Hilfe von einem Zauberer, dieser bildet ihn aus, aber dennoch bleibt ein merkwürdiger Nachgeschmack, denn Jack kann bald nicht mehr von Freund oder Feind unterscheiden..

Mich hat die Geschichte rund um geheime Gesellschaften, Zauberer und machtgierigen Gilden sofort in seinen Bann gezogen. Jack ist ein gut gezeichneter Protagonist, dadurch dass er plötzlich in alles rein gezogen wird, kann man seinen inneren Kampf sehr gut nachvollziehen. Der Schreibstil ist bildhaft und liest sich flüssig, einziges Manko, die Nebencharaktere waren mir zu blass, hier hätte man ruhig mehr auf Hintergrundgeschichten eingehen können.

Eine spannende, manchmal aber doch etwas trockene, Fantasy Story welcher mich mit der Grundidee überzeugen konnte. Ich freue mich auf den nächsten Band, der allerdings nicht mehr aus Jacks Sicht sein wird. Von mir gibt es gute 4,5/5 Rawr's!












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