[Rezension] Die vergessene Kammer

Samstag, 20. Juni 2015

Die vergessene Kammer
von Catherine Fisher


Taschenbuch Ausgabe: 320 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-26406-3
Reihe: 1/3
Preis: 9,99 (D) 10,40(A)
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Bildquelle Rawrpunx





Zac ist Lehrling bei dem berühmten Baumeister Jonathan Forrest. Einem Mann, der ebenso besessen ist von den Mysterien der Druiden wie von seiner kühnen architektonischen Vision. Doch Forrests Vorhaben, eine gigantische spiralförmige Straße namens King’s Circus zu bauen, scheitert. Und da erkennt Zac, dass die wahre Leidenschaft seines Meisters gar nicht der Straße gilt, sondern einer Kammer, die Forrest im Herzen des King’s Circus einbauen will – um darin ein Geheimnis zu verbergen. Doch welches Geheimnis könnte einen solchen Aufwand wert sein?


Gleich vorne weg, die Inhaltsangabe täuscht leicht. Doch wer ein gut konstruiertes Low Fantasy Buch mit Krimi Elementen lesen möchte, den könnte meine Rezension interessieren.

Die Geschichte wird nicht nur aus drei völlig  verschiedenen Perspektiven erzählt sondern, auch aus drei verschiedenen Zeitebenen.

Da hätten wir zum einen das Mädchen Sulis in der Gegenwart, welches ständig davon läuft und nicht ohne Grund paranoid wirkt. Sie findet aber bei einer neuen Familie Halt und fügt sich einigermaßen ein, sie findet Arbeit und genau dort entdeckt sie einige äußerst interessante Geheimnisse.

Dann haben wir Zac, einen Lehrling für Architektur aus dem 18. Jahrhundert, welcher nicht ganz freiwillig den Beruf ausübt aber in den Visionen seines Lehrers etwas historisches erkennen will.

Zuguterletzt haben wir noch den Druiden Bladud, ebenfalls aus der Vergangenheit, von dem man aber nicht viel erfährt, ausser bruchstückhafte Erinnerungen und Entdeckungen, welche aber schließlich ihren Teil beitragen.

Diese drei Protagonisten verbindet natürlich etwas, das man erst auf den zweiten Blick so wirklich durchschaut.

 Da die Geschichte immer wieder nur streckenweise von den drei Menschen erzählt wird, bleibt es sehr spannend bis man endlich das Gesamtbild erkennen kann. Es ist keine typische Fantasy Story aber ein guter, leichter Einstieg für Beginner. Unter anderem auch wegen der geringen Seitenzahl, was jedoch auch mein Manko ist. Für mich hätten es ruhig weitere Kapitel sein können, der Geschichte hätte es nicht geschadet - im Gegenteil, vielleicht wäre dann so manch offen geblieben Frage beantwortet.

Catherine Fishers Schreibstil liest sich flüssig und erzeugt ein gutes Kopfkino, welches für solche Geschichten natürlich prädestiniert ist. Die Charaktere sind vielschichtig und gut dargestellt. Wie man eben so schön sagt, sie haben Ecken und Kanten. 

Da ich von der Autorin schon Incarceron und Sapphique gelesen und für genial befunden habe, kann ich nur sagen, dass weitere Bücher von ihr ohne Bedenken in meinem Regal landen werden.
Für "Die vergessene Kammer" gebe ich gute 4/5 Rawr's und somit eine klare Leseempfehlung.






Kommentare:

  1. Der Titel klingt echt richtig gut. Allerdings sind diese Art von Bücher meistens nix für mich :/

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  2. Hallo Sarah!
    Jetzt ist schon wieder ein Buch auf meiner Wunschliste gelandet... sowas aber auch. Deine Rezension klingt wirklich vielversprechend. Manchmal will man ja nicht so viel lesen, da hilft ein kürzeres Buch auf dem SuB natürlich :)
    Liebe Grüße!
    Jada/Pauline

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