[Rezension] Die Feenjägerin

Freitag, 24. April 2015

Die Feenjägerin
von Elizabeth May







Broschierte
Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-31609-6
Preis: 13,99 (D) 14,40 (A)
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auch als eBook erhältlich










Schön, talentiert und tödlich – Aileana Kameron hat nur ein Ziel: die Feen, die ihre Mutter getötet haben, zur Strecke zu bringen

Ballsaison im Edinburgh des Jahres 1844: Jeden Abend verschwindet die junge und bildschöne Aileana Kameron für ein paar Stunden vom Tanzparkett. Die bessere Gesellschaft zerreißt sich natürlich das Maul über sie, aber niemand ahnt, was die Tochter eines reichen Marquis während ihrer Abwesenheit wirklich tut: Nacht für Nacht jagt sie mithilfe des mysteriösen Kiaran die Kreaturen, die vor einem Jahr ihre Mutter getötet haben – die Feen. Doch deren Welt ist dunkel und tückisch, und schon bald gerät Aileana selbst in tödliche Gefahr ...

Der Klappentext klingt spannend, oder? Ein historischer Roman, eine taffe Protagonistin die Jagd auf Feen macht und ein mysteriöser, attraktiver Mann, der so einiges an Geheimnisse in Petto hat. Klingt also ziemlich gut, sehr nach meinem Geschmack und ich erhoffte mir also eine spannende Unterhaltung. Leider hielt sich die Freude dann doch in Grenzen..

Die komplette Story wird aus der Sicht von Aileana erzählt und das ist anfangs noch sehr interessant, besonders der Wechsel von der eleganten Gesellschaft zu den actionreichen Szenen mit den Feen. Das Setting an sich war also prima gewählt, da hatte ich nichts auszusetzen. Auch Aileanas Charakter hat mir gefallen, sie ist mutig, stark und wahnsinnig zielstrebig. Was mir aber im Laufe des Buches überhaupt nicht mehr gefallen hat und auch den Lesespaß gemindert hat waren, diese ständigen Wiederholungen - es tat sich einfach nichts, außer dem altbekannten. Aileana tanzt, isst, langweilt sich auf den Gesellschaften und wenn sie plötzlich Feen wahr nimmt, kämpft sie eben gegen die Wesen. Und danach.. kam wieder das gleiche. Man merkt kaum das die Handlung vor an geht, es zieht sich und wird dadurch unweigerlich langatmig. 

Angedeutet wird eine Dreiecksgeschichte, aber es wird schnell klar für wen Aileana wirklich schwärmt. Kiaran ist hier der mysteriöse, geheimnisvolle Bad Boy, Mister Fee höchstpersönlich. Dieser Part hat mir natürlich gefallen, es war die richtige Mischung aus Hin und Her, aus streiten und versöhnen, aus kämpfen und schmollen. Dennoch muss ich sagen, dass die restlichen Charakter eher untergingen und teilweise blass wirkten. Einzig Derrick, der kleine Feenfreund von Aileana war witzig und machte einiges Wett. 

"Die Feenjägerin" ist ein netter Auftakt. Potenzial wäre gewesen aber die Umsetzung war leider nur durchschnittlich. Der Anfang war spannend, man war neugierig auf das Leben von Aileana und ich habe auch mit ihr und Kiaran mitgefiebert. Dennoch plätscherte die Geschichte an vielen Stellen einfach nur so vor sich hin und schmälerte daher den Lesespaß. Toll fand ich das who is who am Ende noch, auch wenn das zu kurz kam. Ich bin mir noch unsicher ob ich weiterlesen werde, gebe für den Auftakt aber 3/5 Rawr's.









1 Kommentar:

  1. Dieses Cover hätte mich beinahe rumgekriegt gut dass ich mich doch dagegen entschieden habe (vorerst) - vielleicht verschenkt Band 2 nicht so viel Potenzial!
    Liebe Grüße
    Janine

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