[Rezension] Die Kompanie der Oger

Samstag, 25. Oktober 2014


Die Kompanie der Oger
von A.Lee Martinez

Taschenbuch Ausgabe: 416 Seiten
VerlagPiper 
ISBN: 978-3-492-26950-6
Preis: 10,99 (D) 11,30 (A)
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auch als eBook erhältlich

Bildquelle: Piper Verlag




ABOUT
A. Lee Martinez wurde mit seinen phantastischen Romanen zum Star der humorvollen Fantasy. Er lebt in Dallas, Texas, wo er schreibt, jongliert, Videospiele spielt und Zeitreisen unternimmt. Vielleicht ist er ein Geheimzauberer (das wäre allerdings geheim), und es könnte sein, dass er Gartenarbeit mag. Sicher ist jedoch, dass er Lebensläufe nicht ausstehen kann. Und eigentlich hat er auch keinen Spaß an Gartenarbeit. Alles andere an dieser Biografie ist aber absolut korrekt.





Never Dead Ned hat eine äußerst lästige Angewohnheit – er kann nicht sterben! Dies bringt ihm einen unerwünschten Job ein: Er soll die Oger-Kompanie befehligen, den am meisten verwahrlosten Haufen der Welt. Zur Truppe gehören nicht nur der schüchterne Ork Gabel, sondern auch Baumwesen, Totengräber und ein blindes Orakel, das die Zukunft vorherriechen kann. Und während sich Amazonen und Sirenen einen unerbittlichen Kampf um Neds Zuneigung liefern, ist diesem ein Dämonenkönig auf den Fersen, um den Weltuntergang einzuläuten.


Never Dead Ned hat eine undankbare Aufgabe bekommen: Er darf die Oger Kompanie befehligen. Diese besteht aus einem Haufen fehlgeleiteter Oger, Elfen, Amazonen, Sirenen und noch einige Wesen mehr. Ausgerechnet Ned soll der Chaos Truppe auf die Beine helfen. Mittendrin macht Ned immer wieder seinem Namen alle Ehre, er stirbt und stirbt und stirbt und wacht jedesmal wieder auf. Als er mal wieder unten den Toten weilt bekommt er endlich den Sinn seines Namens erklärt und daraufhin baut sich die Handlung ein wenig mehr aus.

A. Lee Martinez Bücher leben von seinen Nebenfiguren, diese sind mitunter so verrückt und voller witziger Details, dass das einfach jede Handlung aufpeppt. Der Autor spielt mit den gängigen Fantasy Klischees und mischt die Karten genau so wie er sie braucht. Dadurch entsteht ein bunter Haufen aus schrillen Charakteren, über welche man einfach schmunzeln muss. Besonders die Amazone ist mir in Erinnerung geblieben, trotz ihrer fragwürdigen Männergeschmacks, hat sie es faustdick hinter den Ohren. 

Da ich vom Autor schon "Terror der Tentakel" gelesen habe und er mich damit überzeugt hat, schnappte ich mir danach auch gleich diesen Titel. Leider muss ich sagen, dass mir diese Story insgesamt nicht so gut gefallen hat. Es waren zwar tolle Lacher dabei, einige Momente zum schmunzeln und die Handlung verlief einigermaßen mit rotem Faden aber dennoch hat der letzte Funke gefehlt. Man wusste nicht ganz ob die Geschichte nun wirklich in ein Genre passt oder ob es nur eine Parodie ist. Im Grunde eigentlich egal, aber das gibt dem ganzen eben einen komischen Nachgeschmack.

Kurzum war es ein amüsantes, kurzweiliges Lesevergnügung. Die Handlung an sich war witzig, die Figuren schrill aber der Hauptcharakter ist dadurch ziemlich in die Ecke gedrängt worden. Dennoch macht der Autor auf sich aufmerksam und möchte, dass ich noch viele weitere Geschichten von ihm lesen werde. Gut, mach ich. 3,5/5 Rawr's für den niemals toten Ned.















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