[Rezension] Verliebt in Hollyhill

Montag, 9. Juni 2014

Verliebt in Hollyhill
von Alexandra Pilz

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-26917-0
Preis: 16,99 (D) 17,50 (A)
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Bildquelle Heyne Verlag

Hier wird der zweite Band besprochen! 
Die Rezension zu "Zurück nach Hollyhill", den ersten Band der Hollyhill Trilogie, könnt ihr *hier* nachlesen.


ABOUT
Alexandra Pilz hat am gleichen Tag Geburtstag wie Jane Austen. Die Journalistin liebt England, hat eine Schwäche für komplizierte Liebesgeschichten, lebt mit Mann und Katze in München und träumt von einem Cottage in Cornwall. Ihr Debütroman "Zurück nach Hollyhill" war ein großer, von Publikum und Presse gefeierter Erfolg.


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Emily ist zurück! Zurück in Hollyhill, dem kleinen Dorf im Dartmoor, und zurück in der Gegenwart. Gemeinsam mit Matt hat sie in den schrillen 80er-Jahren einen Mörder gefasst, das Geheimnis ihrer Herkunft gelüftet und sich Hals über Kopf in den wortkargen Jungen verliebt. Doch der scheint sie plötzlich nicht mehr zu wollen. Aber bevor Emily herausfinden kann, wieso ihre Beziehung zu Matt so kompliziert ist, wird Hollyhill erneut in die Vergangenheit katapultiert – und Emily gleich mit. Willkommen im Jahr 1811! Emily ist hin und weg von den romantischen Regency-Kleidern und den eleganten Hochsteckfrisuren. Viel Zeit zum Einleben bleibt ihr allerdings nicht, denn wie aus dem Nichts taucht eine Kutsche in Hollyhill auf, mit einer bewusstlosen jungen Frau darin. Die Suche nach ihrer Herkunft führt zu einem abgelegenen Herrenhaus. Noch ahnen Emily und Matt nicht, welch düstere Geheimnisse sich hinter den alten Mauern verbergen – und welche dramatischen Auswirkungen diese auf Emilys Zukunft haben …


Eigentlich hat Emily sich vom Dorf bereits verabschiedet. Es scheint als wolle Matt sie nicht bei sich haben und die zwei wieder dazu gestoßenen Ankömmlinge Callum und Cloe zeigen ihre Abscheu ganz offen. Callum eher mit bissigen Sprüchen, seine Schwester ist da schon direkter und sagt Emily was sie von ihr hält. 

Plötzlich und unerwartet reist das Dorf mitsamt Emily ins Jahr 1811 und ein neuer Hollyhill-Auftrag beginnt. Es wird ihnen quasi vor den Füßen geworfen, in Form eines jungen, verletzen Dienstmädchens. Auf der Suche nach Antworten landen Emily, Matt und Callum als Angestellte in einem vornehmen Herrenhaus. Anfangs ist Emily davon wenig begeistert, doch sie fügt sich, trotz aller Tollpatschigkeit, schnell in das Leben des 19. Jahrhunderts ein. 

Schon den ersten Band fand ich durchschnittlich, ich fühlte mich gut unterhalten aber so richtig vom Hocker gehauen hat mich das Buch nicht. Dennoch wollte ich wissen wie es weiter geht und ich war neugierig, ob die Autorin es schafft mich dieses mal richtig zu fesseln. 

Leider nein. Und dabei wäre doch so viel Potenzial vorhanden, wir reden hier immerhin von einem ganzen Zeitreisenden Dorf! Doch in meinen Augen war die Geschichte wenig ausgereift und bot nichts aufregendes. Hier hätte man wirklich mehr daraus machen können. Die meiste Zeit plätscherte alles einfach still und heimlich vor sich hin. Dabei wäre alleine das Setting schon eine tolle Gelegenheit gewesen etwas spannendes zu konstruieren. 

Emily und Matt sind, es tut mir wirklich leid, absolute Langweiler. Generell sind die Charaktere sehr oberflächlich gezeichnet, es wirkte alles so eindimensional auf mich. Aus den beiden neuen Nebencharaktere Callum und Cloe wurde ich auch nicht schlau, beide sind ohne ersichtlichen Grund feindselig gegenüber Emily gestimmt. Callum sollte wohl als verwegen und abgebrüht rüberkommen, aber das gelang der Autorin nur leider nicht. Die beiden sind schlicht weg unsympathisch. 

Matts großes Geheimnis, welches aus dem ersten Band mitgenommen wurde, war alles andere als ein Knüller. Schade, denn darauf habe ich mich am meisten gefreut. Insgesamt hat sich die Geschichte nicht weiter entwickelt, nicht nur die Charaktere auch die Dialoge waren manchmal relativ seltsam. 

"Verliebt in Hollyhill" ist eine kleine, nette Unterhaltung für zwischendurch. Nichts besonderes, nicht aufregendes, nichts was lange im Gedächtnis bleibt. Eher eine vor sich hin plätschernde seichte Zeitreise-Krimi Geschichte. Wer den ersten Band nur durchschnittlich fand, sollte sich den Kauf von Band zwei gut überlegen, denn ich sah leider keine Steigerung. Den dritten Band muss ich nicht mehr lesen, wirklich schade. Ich habe mir mehr erhofft. 2,5/5 Rawr's







Sarah Rawrpunx
rawrpunx.blogspot.co.at




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