[Rezension] Tote tragen keine Pelzmütze

Montag, 19. Mai 2014

Tote tragen keine Pelzmütze 
von Karin Baron

Taschenbuch Ausgabe: 208 Seiten
Verlag: Kosmos
ISBN: 978-3-440-14009-3
Preis: 9,99 (D) 10,30 (A)
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Bildquelle Kosmos Verlag

ABOUT
Karin Baron war Übersetzerin, Redakteurin, und Texterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Kinder- und Jugendromanen widmete. Erfolgsgeheimnis ihrer Bücher ist ihr frecher und witziger Erzählstil. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Töchtern in Hamburg.


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Winterferien in Potsdam: Super! Doch statt Kuscheln mit ihrem Freund Jan, Spaziergängen und heißer Schokolade muss Fanny als Babysitter herhalten – und wird dabei unfreiwillig Zeugin eines Verbrechens. Wo ist das entführte Baby Tessa? Und was hat es mit dem Au-pair-Mädchen auf sich, das Fanny ständig über den Weg lauft? Fanny kann das Ermitteln nicht lassen und so steckt sie bald mitten in einem gefährlichen Chaos aus Liebe und Verrat.


Fanny ist wieder auf Miss Marples Spuren unterwegs. Haarscharf und mit viel Witz kombiniert sie ihre nicht so alltäglichen Dinge und löst mal ganz flockig nebenbei einen interessanten Fall. 

Schon der erste Krimi-Jugendband "Tote essen kein Fast Food" rund um Fanny hat mir gut gefallen und der zweite Band setzt sogar noch einen Ticken drauf. Ich hatte das Gefühl dass insgesamt alles runder wirkte.

Fanny ist ein sehr aufgeschlossenes Mädchen, fast schon zu Reif für ihr Alter, jedenfalls plagt sie sich nicht mit den typischen Teenieproblemchen herum. Ihren Freund Jan hat sie bei ihrem ersten Fall kennengelernt und mit ihm führt sie momentan eine Fernbeziehung. Da sie jetzt aber zu ihrer Mutter nach Potsdam muss, kann sie Jan endlich wieder öfters sehen. 

Aber ausgerechnet an ihrem ersten Wiedersehen muss sie auf die zwei Nachbarskinder aufpassen, zwei wilde Racker die ihr das Babysitten nicht gerade leicht machen. Dabei bekommt sie über das Babyphone eine sehr merkwürdige Unterhaltung mit gefolgt von lauten Schreien. Am nächsten Tag liest sie in der Zeitung von einem Unfall und einem verschwundenen Baby... 

Die Geschichten rund um Fanny sind natürlich sehr gut zusammen geschustert, was heißen soll, dass die zufälligen Zufälle eigentlich gar nicht so zufällig sind. Manches wirkt schon recht aufgesetzt, was ich aber gar nicht schlimm finde da Karin Baron hier mit viel Witz und auch Zynismus an die Arbeit geht. Man ahnt meist schon früh wer der Übeltäter ist, ist aber dennoch auf die Hintergrund Geschichte gespannt. 

Ich hoffe noch einiges mehr von Fanny zu lesen, ich finde den Schreibstil der Autorin amüsant und die Charaktere sehr liebevoll gezeichnet. Von mir gibt es daher 4,5/5 Rawr's - eine tolle Unterhaltung. 


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