[Rezension] Street Art Love

Mittwoch, 14. Mai 2014

Street Art Love
von Katrin Bongard

Broschierte Ausgabe: 176 Seiten
Verlag: Oetinger (Pink)
ISBN: 978-3-86430-021-9
Preis: 9,99 (D) 10,30 (A)
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Bildquelle Oetinger
ABOUT
Katrin Bongard lebte einige Jahre in New York und nun wieder in Berlin. Neben der Arbeit als Drehbuchentwicklerin für Film- und Fernsehen ist sie seit 2005 als Autorin tätig.


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Sophie liebt es, zu zeichnen. Eines Tages kommt der coole Charly in den Kunst-LK. Er ist frech, intelligent und widerspricht den Kunstlehrern ununterbrochen. Sophie ist empört – sind seine seltsamen Monster-Zeichnungen überhaupt Kunst? Und stimmt das Gerücht, dass er nachts in der Stadt sprayt? Kurzerhand beschließt Sophie, den Neuen zu hassen. Aber schon bald ist sie von seinem wilden Lebenswandel, seinem Drang nach Freiheit und seiner Art der Kunst fasziniert. Als sie Charly eines Nachts zu einer Sprayaktion begleitet, sind seine Lippen plötzlich auf ihren...


Sophie hat keinen bestimmten Typ von anhimmelbaren Jungen, aber sie weiß, dass diese coolen, angeberischen Jungs überhaupt nicht ihr Fall sind. Besonders nicht der Neue, Charly. Ständig labert er nur vom Sprayen, Graffiti und Comicstyle. Sophie widmet sich da lieber der normalen Kunst, aber ist nicht jede Form von Kreativität Kunst? Genau das will ihr Charly näher bringen als sie gemeinsam für den Leistungskurs ihre Aufgaben machen müssen. Charly will ihr sein Vorbild näher bringen und zusammen gehen sie durch Berlin auf Entdeckungsreise. Sophie lernt Charly und seine Art von Kunst besser kennen, eigentlich gefallen ihr die Graffitis ja auch und selbst Charly ist gar nicht so angeberisch wie anfangs gedacht...

Mal wieder eine süße Pink! Story, frech, witzig und gleichzeitig auch ein wenig lehrreich. Locker flockig wird hier mal nebenbei über Impressionismus, Dadaismus und Graffitis gesprochen. Durch die Entdeckungsreise der beiden Protagonisten, möchte man selbst nach Berlin fahren und die Werke von Banksy sehen. Aber zumindest wird man sie wenigstens googeln. ;)

Sophie wirkt sympathisch, sie jammert nie obwohl sie sich ständig um ihren kleinen Bruder Max kümmern um. Ihre Eltern sind Workaholics und wissen die Hilfe ihrer Tochter nur bedingt zu schätzen.

Charly war leider ein etwas schwacher Protagonist, er blieb bis zum Ende eher farblos. Durch seine kühle Art wirkte er meist distanziert, nicht nur zum Leser auch zu Sophie. Obwohl Charly sehr aufgeschlossen wirkt, weiß man doch nicht so recht woran man bei ihm ist.

Der Schreibstil ist im Pink! Style gehalten, das heißt, frech, liebevoll und ist eben eine typische Geschichte für junge und junggebliebene Leser. Leider fand ich die ganze Story ein bisschen zäh und da ich schon das ein oder andere Buch von Frau Bongard gelesen habe, weiß ich, das es auch noch einen Ticken spannender geht. Dennoch gute 3,5/5 Rawr's von mir.



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