[Rezension] Getrieben

Dienstag, 6. August 2013

Getrieben - Durch ewige Nacht
von Veronica Rossi

Gebundene Ausgabe: 364 Seiten
Verlag: Oetinger
ISBN: 978-3789146213
Preis: 17,95 (D) 18,50 (A)
Triloge: Gebannt - Getrieben - Geborgen (erscheint März 2014)
auch als eBook erhältlich
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Bildquelle: Oetinger

Achtung! Hier wird der zweite Teil besprochen und daher auch ein klein wenig gespoilert.



Nachdem Aria aus Reverie wieder fortgegangen ist, kehrte sie zeitweilig bei Morron unter. Gemeinsam mit Roar geht sie zum Stamm der Tiden zurück, indem Perry nun Kriegsherr ist. Keine einfache Aufgabe, die Tiden wollen nichts mit dem Siedler Mädchen zu tun haben und so versuchen sie Aria zu vergraulen. Nachdem die Ätherstürme immer stärker werden, beschließen Roar und Aria sich heimlich davon zu schleichen und Liv bei dem Stamm der Hörner zu suchen. Denn ihr Anführer Sable weiß etwas über die blaue Stille – und die muss Aria um jeden Preis finden, denn weder Reverie noch die Außenwelt sind mehr in Sicherheit.
Aria ist einen Deal mit Hess eingegangen, sie muss die blaue Stille finden und im Gegenzug geschieht Talon kein Leid. Hess möchte die Bewohner der Biosphäre umsiedeln, da die Ätherstürme vor nichts Halt machen und alles an einem seidenen Faden hängt.

Aria ist Halb-Siedlerin und Halb-Außenseiterin, fühlt sich aber immer mehr in der Außenwelt zuhause. Perry mag dafür zwar ausschlaggebend sein, aber man merkt dass sie sich in diesem Teil noch um einiges gesteigert hat. In Roar hat sie einen perfekten besten Freund gefunden und man hat das Gefühl, dass beide durch diese Freundschaft wieder auf die Beine kommen. Ihr gemeinsamer Weg führt sie direkt zu den Stamm der Hörner und die Begegnung mit Liv, der Schwester von Perry und Roars großer Liebe, wird zu einer Herausforderung der Gefühle. Denn Sable, der Anführer der Hörner, ist ein Witterer und Roars Emotionen kochen über..

In diesem Teil wird mehr auf ein Worst-Case Szenario eingegangen, die Stürme werden immer stärker und die Stämme untereinander beginnen zu rebellieren. Chaos herrscht in der Außenwelt und der Stamm der Tiden wird leider immer kleiner.

Perry hat als Kriegsherr alle Hände voll zu tun, einerseits möchte er seine Verbundenheit zu Aria öffentlich zeigen, andererseits muss er als Anführer den Ruf wahren. Gut, das er wahre Freunde an seiner Seite hat die zu ihm halten und ihm den Rücken stärken. Besonders Reef sticht in seiner Rolle als loyaler Gefährte heraus und ist mir im Laufe des Buches sehr sympathisch geworden. Generell gefällt mir der Umgang in seinem Stamm sehr gut, um zu Überleben muss man sich gegenseitig helfen und vertrauen können. Als Aria bei den Tiden eintrifft, ist das Vertrauen sehr schnell gebrochen und nicht alle halten Perry für den richtigen Anführer. Ein Streit ist vorprogrammiert und eskaliert zu einem gefährlichen Feuer. Aber auch Perry sorgte für einen "Aha - Moment", denn als eine weitere Witterin zu den Tiden gelangt, scheint es als würde er auf die Probe gestellt..

Als Soren wieder im Buch auftauchte war ich doch sehr überrascht, da ich im Wesentlichen mit ihm abgeschlossen hatte. Nun hat er eine neue Aufgabe bekommen, er hilft Aria, denn wie man sich denken kann, hat Hess nicht vor den Deal zu Arias Gunsten zu verfolgen. Soren wirkte sehr durchsichtig, ich konnte ihn lange Zeit nicht fassen. Immer wieder blitzten in meinem Kopf die Szenen des ersten Teiles hervor, dass Soren als typischen Feind identifizierte. Ob das auch so ist, wird man wahrscheinlich erst im finalen Band erfahren.

Die Geschichte war keine Minute langweilig. Ganz im Gegenteil, von Seite zu Seite wurde es spannender und die Achterbahnfahrt der Gefühle stieg hoch und runter. Noch intensiver als im ersten Band und ich konnte kaum einen Schock verdauen, da bog schon die nächste überraschende Wendung um die Ecke. Ich kann es kaum erwarten, den finalen Band in meinen Händen zu halten.

Wahnsinn - das war mein erster Gedanke als ich das Buch beendete. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass der zweite Band noch eine Schippe drauflegt aber Veronica Rossi hat mich eines besseren belehrt. Gekonnt hat sie mich um den kleinen Finger gewickelt und ich konnte erneut nicht genug kriegen von Aria und Perry, von einer Geschichte die mich von den ersten Seiten an gepackt und mich bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat.

So ein aufwühlendes und intensives Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Ich bin richtig begeistert und kann dieses Buch jedem empfehlen. Hier steht die Liebe nicht im Vordergrund, hier wird sich alles gerecht geteilt. Ein Buch über Freundschaft, Zusammenhalt, Vorurteile, Rebellion und das Verlangen das Richtige zu tun. Im Hintergrund hört man die leisen Klänge einer Dystopie.. 5/5 Rawr's!







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© Sarah Rawrpunx
rawrpunx.blogspot.co.at





Vielen Dank! :-)







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