[Rezension] Das Geheimnis des goldenen Salamanders

Dienstag, 11. Juni 2013

Das Geheimnis des goldenen Salamanders

von Reneé Holler

Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
Verlag: bloomoon
Preis: 12,99 (D) 13,40 (A)
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Bildquelle Bloomoon Verlag


Inhalt

England,1619
Die 12jährige Alyss ist in einer gefährlichen Mission unterwegs, als Junge verkleidet macht sie sich auf den Weg nach London um Hilfe zu holen. Ihr Onkel Humphrey ist ein gemeiner und geldgieriger Mensch. Und seit er die Vormundschaft von Alyss übernommen hat, versucht er sie loszuwerden um das riesige Anwesen zu erben, dass eigentlich dem Vater von Alyss gehört. Dieser ist nämlich auf hoher See verschollen und seither muss sie sich mit ihrem Onkel und seinen drei Kindern herumärgern. In London angekommen passiert ihr ein Unglück nach dem anderen, wird sie es schaffen und das Rätsel um den goldenen Salamander lösen?


Meinung / Fazit

Gleich zu Beginn lernen wir Alyss kennen. Sie ist eigentlich ein fröhliches und munteres Mädchen, aber seit ihr Vater auf hoher See verschollen ist, hat sich ihr Leben von einem auf den anderen Tag geändert. Ihre drei Cousins triezen Alyss ohne Grund, sie sind gemein zu ihr und lassen ihr keine freie Minute, so das Alyss sich immer öfters verstecken muss. Und in so einer Situation, musste sie mitanhören wie ihr eigener Onkel einen wildfremden Mann dazu anstiftete Alyss loszuwerden. Aber auch der goldene Salamander kommt ins Spiel.. so beschließt sie ihr Schicksal nicht länger zu dulden und macht sich als Junge Al auf den Weg nach London, denn nur einer kann ihr noch helfen, der Freund ihres Vaters Sir Christopher. 

In London angekommen lernt sie neue und wilde Freunde kennen, sie erkennt das man den Wert eines Menschen nicht an deren Aussehen ablesen kann und schließt so manch enge Freundschaft im aufregenden London. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, als sie bemerkt das jemand ihren goldenen Salamander gestohlen hat.. 

Jack ist ein Straßenjunge, er lebt zusammen mit vielen anderen Kindern bei der ruppigen Moll. Diese lässt die Kinder für sich arbeiten und stehlen. Und wenn diese mal mit leeren Taschen nach Hause kommen, gibt es nichts warmes auf den Tisch. Moll interessiert sich nicht für die Kinder, sie kümmert sich nur um ihre Diebesware. Als der kleine Bruder von Jack spurlos verschwindet, macht er sich auf die Suche nach ihm. Er klappert halb London ab, aber leider erfolglos. Als er auf einem Jahrmarkt einen kleinen Jungen bestiehlt, wird sein Leben kompliziert, er befürchtet sogar ins Heim gesteckt zu werden. 

Jack ist sehr sympathisch, er kümmert sich um die kleinen Kinder und macht sich wohl als einziger Sorgen. Langsam aber sicher kommt er seinen Ziel immer näher, aber das ganze entpuppt sich als riskant und gefährlich. Etwas bedrohliches ist in den Straßen Londons unterwegs.. und es schnappt sich kleine Kinder.

Die Geschichte wird abwechselnd aus dem Leben von Alyss und Jack erzählt. Der Schreibstil ist sehr jugendlich und authentisch, die Sätze sind kurz und prägnant und eignet sich somit prima als Vorlesebuch. Ich bin mir sicher, die Geschichte rund um Alyss wirkt begeisternd auf kleine und große Kinder. 

Ein spannender Kriminalroman für Kinder. Die Illustrationen wirken liebevoll und fügen sich perfekt ins Buch hinein. Eine Geschichte die den Leser ohne Schwierigkeiten ins Jahr 1619 befördert und, man kann so ganz nebenbei noch einiges aus dieser Zeit dazulernen. Ein gelungener Lesespaß - von mir gibt es daher 5/5 Rawr's.




© Sarah Rawrpunx
rawrpunx.blogspot.co.at





Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares


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