Rubinrot

Samstag, 23. März 2013

Rubinrot 

von Kerstin Gier



  • Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
  • Verlag: Arena
  • Preis: 15,99 
  • Folgebände: Saphirblau und Smaragdgrün



Eine unkontrollierte Reise durch die Zeit kündigt sich in der Regel einige Minuten, manchmal auch Stunden oder sogar Tage vorher durch Schwindelgefühle im Kopf, Magen und/oder in den Beinen an. Der erste Zeitsprung -auch Initiationssprung genannt- findet zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr des Genträgers statt. 
(Aus den Chroniken der Wächter Band2, Allgemeingültige Gesetzmäßigkeiten)


Eigentlich sollte ja die besondere Charlotte das Zeitreise Gen in sich tragen, spürt sie doch seit Tagen die Anzeichen, wie Schwindelgefühle und Kopfschmerzen. Leider ist sie aber gegen aller Erwartungen doch bloß normaler Durchschnitt und ihr ganzes Training war vollkommen umsonst, ihre Cousine Gwendolyn hat das Gen vererbt bekommen. Ausgerechnet Gwen die so gar nichts mit Lernen, Fechten und historischer Geschichte am Hut hat. Das einzige das Gwen kann ist, sich wie eine verrückte auf zuführen und mit Geister und Dämonen zu sprechen die nur sie sehen kann. Wohl oder übel muss sich Gwen ihrer Aufgabe stellen und die ist gar nicht so einfach, soll sie doch in die Vergangenheit reisen und dort das Chaos, dass ihre Verwandten angerichtet haben, wieder in Ordnung bringen. Ihre Begleitung ist davon gar nicht begeistert und behandelt sie wie eine naive Göre, Gideon de Villiers ist ein angeberischer und arroganter Typ wie aus dem Lehrbuch. Aber als sich beide auf die Reise machen und den Grafen von Saint Germain kennenlernen schleicht sich Misstrauen ein und Gwen muss sich nicht nur mit Fechtunterricht sondern auch mit Machtkämpfen, Verrat und Eifersucht auseinandersetzen. Zu alledem gilt es natürlich auch das Geheimnis um das Geheimnis zu lüften..


Opal und Bernstein das erste Paar, 
Achat singt in B, der Wolf-Avatar,
Duett - Solutio! - mit Aquamarin. 
Es folgen machtvoll Smaragd und Citrin, 
die Zwillings-Karneole im Skorpion,
und Jade, Nummer acht, Digestion. 
In E-Dur: schwarzer Turmalin, 
Saphir in F, wie hell er schien. 
Und fast zugleich der Diamant, 
als elf und sieben, der Löwe erkannt. 
Projectio! Die Zeit ist im Fluss, Rubin 
bildet den Anfang und auch den Schluss.
(Aus den Geheimschriften des Grafen von Saint Germain)



Lange Zeit bin ich den Buchhandlungen um die Bücher herum geschlichen, jedesmal war ich kurz davor die Triologie zu kaufen aber ich habe sie im letzten Moment immer zurück gelegt. Gottseidank habe ich dann doch noch zugeschlagen und mir Rubinrot und Saphirblau gekauft, die Bücher sind definitiv ein Highlight, ich habe beide in ein,einhalb Tagen verschlungen. Ich kann es kaum erwarten Smaragdgrün in den Händen zu halten!

Kerstin Gier schafft es die Charakter lebendig wirken zu lassen, sogar alle Nebencharaktere haben geglänzt. Die Figuren sind so gut ausgebaut das man dass Gefühl hat man wäre live dabei. Die ganze Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte mich richtig fallen lassen und eintauchen in die spannende Welt von Gwen und ihrer Familie. Der Schreibstil von der Autorin ist bildhaft, witzig, frech und angenehm locker. Die Covergestaltung ist sehr gut gelungen, die Schattenhaften Gestalten um Gwen und Gideon stechen einem sofort ins Auge und die Aufmachung ist passend und einfach schön. Die Auszüge aus den Geheimschriften, der Chroniken der Wächter und die Zitate runden das ganze ab und die Bücher haben sich in jedem Regal einen besonderen Platz verdient. Auch wenn man manche Geheimnisse schon ahnt war es dennoch ein wirklicher Lesegenuss und ich vergebe für Rubinrot 


5/5 Rubine 



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