Im Bann des Vampirs

Samstag, 16. März 2013

Im Bann des Vampirs von Karen Marie Moning




Die junge Amerikanerin MacKayla Lane interessiert sich vor allem für Mode und Popsongs - bis eines Tages ihre Schwester Alina in Dublin brutal ermodert wird. MacKayla beschließt, selbst nach dem Mörder ihrer Schwester zu suchen. In Irland stellt sie erschrocken fest, dass sie Vampire sehen kann, die eine fatale erotische Anziehungskraft auf sie ausüben. Glücklicherweise trifft sie den Buchhändler Jericho Barrons, der sich mit Dämonen und Vampiren bestens auskennt. Während sie gemeinsam gegen das Böse kämpfen, funkt es gewaltig zwischen Mac und Jericho.

Hört sich ja eigentlich nicht schlecht an, richtig? Falsch! Leider stimmt das von vorne (Buchtitel falsch) bis hinten (Beschreibung teilweise falsch) nicht. Wer sich hier darauf verlässt ein Buch über Vampire mit ein wenig knisternder Erotik zu lesen wird bitter Enttäuscht. 

Wirklicher Inhalt (Warnung, kann sich sehr sarkastisch lesen)

MacKayla ist eine typische Amerikanerin, jedenfalls wenn wir die Klischees glauben, die gerne shoppen geht um sich danach so richtig aufzubrezeln und es auf jeder Party so richtig krachen lässt. Pink ist ihre Lieblingsfarbe und sie trägt gern Outfits die nicht mal meine dreizehnjährige Nichte anziehen würde. Jedenfalls bekommt sie eines Tages einen Anruf von der Polizei die ihr mitteilt das ihre Schwester Alina in Dublin ermordet wurde. Kurz darauf erhält sie eine merkwürdige Nachricht von ihrer Schwester die sie kurz vor ihrem Tod hinterlassen hat. Leider versteht sie nur die Hälfte davon beschließt aber nach kurzer Überlegung ihre trauernden Eltern alleine zu lassen und reist nach Irland um den Mörder ihrer Schwester dingfest zu machen.

In Dublin angekommen geht sie sofort in ein Pub um sich ein, zwei Biere zu gönnen und als sie ihre Blicke durch den Raum schweifen lässt fällt ihre Aufmerksamkeit auf einen heißen, attraktiven Mann der mit einer hässlichen Frau flirtet. Nach genauerer Betrachtung verändert sich der Mann und nach und nach wird aus ihm ein furchtbar grässliches Monster! Nein, kein Vampir. Mac schiebt ihre Visionen auf das leckere Guinness hakt das Erlebnis ab und macht sich weiter auf die Suche nach Hinweisen nach dem Mörder ihrer Schwester. Da Alina in der Nachricht ein Buch erwähnt führt sie ihre erste Nachforschung direkt in die Hände des Buchhändlers Jericho Barrens. Der erkennt sofort was Mac ist: Eine Sidhe Seherin. Mac kann Feen, Seelie, Unseelie und Graue Männer erkennen, sie kann deren "Glamour" ausblenden und sehen dass die schönen Männer in Wirklichkeit eklige Monsterfeen sind. Aber halt: Es gibt auch Seelie die innen wie außen wunderschön sind aber nicht ungefährlich. Diejenigen strahlen nämlich puren Sex aus denn sie mit ihren Opfern auch haben, bis sie einfach an zu vielen Orgasmen sterben. Shit Happens! Da Jericho es auch auf das Buch abgesehen hat benutzt er Mac für seine Zwecke und gemeinsam durchforsten sie die Unterwelt Dublins...

Meinung / Fazit

Hat man sich erstmal damit abgefunden dass hier keine Vampire die Hauptrolle spielen kann man dem Buch ruhig eine zweite Chance geben. Kann man, muss man aber nicht. ;-)

Mac ist zwar selbstbewusst jedoch auch sehr zickig und fast bis zum Schluss will sie einfach nicht akzeptieren  wer sie ist. Ihr Faible für pinke Kindermode ging mir irgendwann auch mächtig auf die Nerven. Leider hat sie selten die richtigen Fragen gestellt und wenn sie einmal ins Schwarze getroffen hat gab sie wiederum zu schnell auf. Ich konnte auch nicht nachvollziehen wie man eine depressive Mutter und einen Vater der sich immer mehr zurück zieht einfach im Stich lässt. 

Jericho ist ein herrschsüchtiger Mann mit einer sehr ausgeprägten dominanten Ader. Seit Shades of Gray wissen wir das dies nicht unbedingt schlecht sein muss. Leider kam zwischen ihm und Mac keine Stimmung auf und die Momente in denen etwas knisterndes hätte sein können wurden rasant zunichte gemacht. Man merkt natürlich sofort das Jericho kein Mensch ist und fragt sich die ganze Zeit zu welcher Sorte er denn nun gehört, leider wird das in diesem Buch nicht mehr aufgeklärt. 

Ich habe schon einige Bücher üben Feen gelesen aber dieses Buch ist einfach nur lächerlich. Hier wird alles überspitzt dargestellt und die Beschreibungen sind grotesk.
Der Schreibstil ist recht locker und es liest sich flüssig, so dass man das Buch als kurzweilige Unterhaltung ansehen kann wenn man wirklich nichts mehr zu lesen hat. Ärgerlich fand ich es trotzdem, die Beschreibung ist einfach falsch und ich dachte wirklich es wäre eine nette erotische Vampirgeschichte mit spannender Handlung. Ich werde keines der Folgebände lesen, soviel steht fest. Deswegen:

1/5 Sterne







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